In der dritten Generation bewirtschafte wir im nördlichen Westerwald den Schützenkamp und haben ihn neu ausgerichtet. Geblieben ist der Wunsch solide, kleinbäuerliche Landwirtschaft zu betreiben. Deshalb haben wir auf Bio umgestellt, uns Demeter zertifizieren lassen und uns bewusst für die Vielfalt entschieden.
Im Jahr 2019 haben wir unseren Gemüseanbau auf eine Solidarische Landwirtschaft umgestellt, um so viele Menschen an dem teilhaben zu lassen, was uns wichtig ist:
Die Liebe zum Land und dem was es hervorbringt
Für unsere Solawi bewirtschaften wir 6000 qm mit Gemüseanbau, die ca. 120 Solawisti mit 80 verschiedenen Gemüsesorten im Jahr versorgt.
Zusätzlich haben wir eine Mutterkuhherde von 25 Tieren, den Streichelzoo, etwas Getreideanbau und Grünland.
Auf unserem Mehrgenerationenhof leben wir als Patchwork Familie mit 6 Kindern plus z.T. Partnern und der Oma. Zusätzlich haben wir einen FöJ-Platz (Freiwilliges Ökologisches Jahr). Unsere Mitarbeiterinnen sind - z.T. mit Ihren Hunden - an mehreren Tagen in der Woche auf dem Hof.
Im Haus leben mit uns drei Hunde. Darüber hinaus gibt es einen "Streichelzoo" von Gänsen, Hühnern, Puten, Enten, Zwergziegen, Minischweinen, Wachteln, Kamerunschafen und Walliser Schwarznasen. Einige Mutterkühe haben lebenslanges Wohnrecht, genau so wie die beiden handzahmen Braunvieh Kühe, die ausgebildet werden, um auf dem Gemüseacker eingesetzt zu werden.
Bei unseren Tieren auf der Weide leben darüber hinaus zwei Herdenschutzhunde.
Morgens sind zunächst die Tiere zu versorgen. Danach geht es in den Gemüseanbau: hier sind Pflanzen zu setzen oder zu sähen, Beikräuter zu ernten, Boden zu bearbeiten, wässen, Mulch aufbringen, Demeter Präparate ausbringen und vieles mehr.
Donnerstag und Freitag wird geerntet, damit an den Abholpunkten und auf dem Hof die Ernteanteile ausgegeben werden können.
Darüber hinaus sind Zäune zu bauen, Weiden zu kontrollieren, Ställe auszubessern oder auszumisten.
Für unsere Solawisti gibt es jeden 1. Freitag im Monat die Möglichkeit zum Austausch bei "Kaffee-und Kuchen". Wir machen regelmäßig Aktionstage und mindestens einmal im Jahr ein Hoffest.
Unterbringung im Wohnwagen oder einer Jurte... aktuell sind wir auch dabei, einen Bauwagen auszubauen. Es besteht also die Möglichkeit seinen eigenen Raum zu haben und trotzdem an den Hof und all die Menschen, die hier leben angebunden zu sein.
Die Mahlzeiten werden in der Regel gemeinsam eingenommen: Frühstück je nach Zeitplan evtl. unterschiedlich, mittags und abends wird gekocht und gemeinsam gegessen.
Wir sind "Hoftarier", d.h. wir essen ausschließlich unser eigenes Fleisch, können aber auch sehr gut damit umgehen, wenn Du Dich vegetarisch ernährst.
Unser Hof liegt in Alleinlage ca. 7 km von Wissen/ Sieg entfernt, wo sich auch der nächste Bahnhof befindet. Bis nach Köln ist es ca. 1 Stunde und nach Siegen ca. 35 Min.
Man kann hier toll wandern, Rad fahren und die Natur genießen.
Auf dem Hof haben wir einige Feuerstellen, eine Jurte, eine Sauna und vieeel Platz. Durchaus auch, um eigene Ideen umzusetzen. Ständig gibt es neue Projekte, die umgesetzt werden wollen: ob Bauwagen, Außenküche, Erdkeller oder Backes - langweilig wird uns nicht.
Wir kochen sehr gerne und verbringen viel Zeit draußen...
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Learning opportunities
Vegetable farming
Fruit or nut farming
Grain farming
Cattle farming
Sheep or goat farming
Aromatic or medicinal plants, teas
Vegetable or fruit preservation
Bakery
Methods or systems
Animal drafting
Biological pest control
Biodynamic agriculture
Holistic management
Permaculture
Regenerative agriculture
Host type
Production farm
Certified organic
19
Hectares
|
46.9
Acres