Wir sind eine Gruppe von 3 bis 6 Personen, die sich vor mehr als fünf Jahren entschieden haben wieder auf dem Land zu leben. Wir sind Künstler:innen, Kulturarbeiter:innen und Geisteswissenschafter:innen und wollen unsere vielfältigen, auch queerfeministischen und antidiskriminatorischen Erfahrungen mit dem Leben auf dem Land verknüpfen. Wir stellen uns Fragen zum zukünftigen gemeinsamen Wohnen und Leben in einer Verknüpfung von Natur und Kultur, die andere Orientierungen ermöglichen sollte, die jenseits von Konsum, Leistungsorientierung und Ausbeutung liegen. Wir gehen unsere Diskussionen und landwirtschaftlichen Umsetzungen möglichst frei und unideologisch an. Deshalb gärtnern, bauen und handwerkerln wir biologisch und ökologisch nachhaltig und nehmen uns aus den verschiedenen Theorien das Beste. Drei Katzen und ein Hund (auch Gasthunde) beraten uns dabei.
Du findest uns auch auf Instagram:)
Wir haben vielfältige gemeinsame Tätigkeiten: Arbeit im grossen Gemüsegarten mit dem Fokus auf mehrjähriges Gemüse und alten Sorten. Anzucht und Pflege von Jungpflanzen, Pilzzucht und -experimente, Aufbau eines Waldgartens und einer kleinen Streuobstwiese, Einmachen und Fermentieren, Sammeln von Pflanzenmaterial und Färben von und Arbeiten mit Textilien. Zusätzlich gibt es kleinere handwerkliche Tätigkeiten im Haus und den Nebengebäuden. Zur Zeit sind der Ausbau des alten Schäferwagens und der Auf- und Ausbau der Pilzzucht angesagt. Wenn gewünscht bieten wir auch Teilnahme und Unterstützung an verschiedenen künstlerischen und kulturellen Projekten der Hausbewohner:innen und Gäst:innen.
Unser Tagesablauf beginnt morgens oft mit einem Kaffee an der Sonne. Dann folgen die ersten Stunden im Garten, oder mit diversen Arbeiten in der Küche oder Werkstatt. Nachmittags verfolgen die Bewohner:innen ihre individuellen Arbeiten und Projekte im Haus, im Garten und online. Wenn das Wetter dies zulässt auch unter freiem Himmel oder dem einladenden Schleppdach. Am späten Nachmittag entweder und ein gemeinsamer Spaziergang, Kochen und Abendessen. Wenn gerade nicht zwischen uns und dem vielfachen Besuch aus der Stadt eifrig diskutiert wird, sehen wir auch mal einen Film zusammen an, arbeiten in der Werkstatt oder diskutieren über alles was uns beschäftigt.
Wir sind momentan fest 4 Personen mittleren Alters mit vielfältigen Interessen. Eigentlich haben wir keine Hobbys, weil wir alle unsere Dinge mit Leidenschaft tun. Wir interessieren uns sehr für (Garten-) Kultur und Kunst und das bestimmt sowohl unsere Arbeit wie auch unsere Freizeit. Wir haben aus diesen Feldern immer wieder Besucher:innen (zumeist aus Berlin) auf dem Hof und diese bringen auch oft Projekte und Interessen mit, die vielfältig geteilt und diskutiert werden.
Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt. Das Dorfleben ist beschaulich und man hilft sich gegenseitig. Mit dem Fahrrad lässt sich die Gegend leicht erkunden und mit den öffentlichen Verkehrsmittel ist man relativ schnell in Kalbe (Milde), Salzwedel oder Stendal.
English Version:
You can find us also on Instagram:)
We are a group of 3 to 6 people who, four years ago, decided to return to rural life. We are artists, cultural workers, and humanities scholars seeking to connect our diverse experiences—including queer-feminist and anti-discriminatory perspectives—with life in the countryside. We explore questions about future forms of living and cohabiting, aiming to merge nature and culture in ways that foster new orientations—beyond consumption, performance-driven mindsets, and exploitation.
We approach our discussions and agricultural practices as freely and non-dogmatically as possible. That’s why we garden, build, and work in ways that are biologically and ecologically sustainable—drawing from various theoretical approaches and taking what resonates most with us. Three cats and a dog (plus occasional guest dogs) accompany and advise us along the way.
Our shared activities are diverse: working in a large vegetable garden focused on perennial vegetables and heirloom varieties; seedling propagation and care; mushroom cultivation and experimentation; developing a forest garden and a small traditional orchard; preserving and fermenting food; gathering plant materials, natural dyeing, and working with textiles. There are also small-scale craft and repair projects in the house and outbuildings. If desired, guests can also participate in or receive support with the artistic and cultural projects of residents and visitors.
A typical day often begins with a shared coffee in the morning sun. The first hours of the day are usually spent in the garden, or in the kitchen or workshop. In the afternoons, residents pursue their individual projects—indoors, in the garden, in the workshop or online. Later in the day we might go for a walk together, cook, and share a meal. If we’re not deep in discussion—with each other or with our many visitors from the city—we might watch a film, work in the studio, or come up with new ideas and projects together.
Three of us live here permanently, all in midlife and with a wide range of interests. We don’t really have “hobbies,” because everything we do, we do with passion. Art and culture are central to both our work and our free time. We regularly welcome guests from these fields—mostly from Berlin—who often bring along their own projects and ideas, which are openly shared and discussed.
The surrounding area is shaped by agriculture. Village life is quiet and cooperative—people help each other out. The landscape is easy to explore by bike, and public transport provides relatively quick access to Kalbe (Milde), Salzwedel, or Stendal
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Learning opportunities
Vegetable farming
Fruit or nut farming
Wild foraging
Flower farming
Seed saving or production
Vegetable or fruit preservation
Traditional crafts
Methods or systems
Biological pest control
Holistic management
No-till farming
Permaculture
Host type
Nonprofit / Community
1
Hectares
|
2.5
Acres