Wir leben in einem alten Fachwerkhaus (1744), das Teil einer gut erhaltenen barocken Gutsanlage ist. Neben unserer Arbeit (Programmierer/Kinder-Kunstprojekte) bewirtschaften wir Garten und Hof zur Selbstversorgung so ökologisch wie möglich.
Zu unserer Familie gehören neben zwei erwachsenen Kindern (die nicht mehr so oft hier sind) zwei Katzen, einige Enten, viele Hühner neuerdings Honigbienen und ein paar Schafe (sowie Igel, Singvögel, Fledermäuse, Insekten ... und alle anderen Tiere, die sich in und um unser Haus ansiedeln).
Wir heizen mit Holz und Solarthermie. Wenn Zeit ist, bauen wir unser Haus immer weiter aus, ökologisch mit Holz, Kalk, Lehm und Hanf.
Wir experimentieren mit dem Bierbrauen (Eigenversorgung), der Hopfen dafür wächst vor unserer Haustür.
Wolle von unseren Schafen haben wir im Überfluss. Wer möchte, kann sich gern an's Spinnrad setzen und lange Fäden spinnen oder aus dem fertigen Garn was stricken.
Wir möchten unsere Erfahrungen gern mit interessierten Menschen teilen - und sind auch neugierig auf die Geschichten unserer Besucher!
Unsere Gegend läd ein zu kleinen Wanderungen und Fahrradtouren, für den Sommer gibts Badeseen in der Nähe.
Und ich spiele in einer Folk-Band - gemeinsames Musizieren macht mir großen Spaß - an Instrumenten gibt es ein (etwas verstimmtes) Klavier sowie Gitarre, Geige, Mandoline, verschiedenen Flöten und Trommeln.
Schafe:
Wir halten eine alte bedrohte Schafrasse, Coburger Füchse. Unsere Schafe sind das ganze Jahr draußen, im Winter haben sie einen kleinen Stall für das Heu. Wir versorgen unsere Schafe mit handgemähtem Heu - auch der Rasen wird mit der Sense kurzgehalten. Wir haben uns das alles selbst beigebracht - Dengeln, Schleifen, Sensen - und geben unser Wissen gerne weiter. Im Frühjahr scheren wir die Wolle mit der Hand. Die Wolle eignet sich sehr gut zum Spinnen und Filzen (dafür ist Zeit im Winter).
Enten und Hühner:
Unser Geflügel hat ein kleineres Gehege mit Elektrozaun als Schutz gegen Raubtiere, tagsüber immer Auslauf auf einer großen Wiese (die Schaf-Winterweide). Nachwuchs brüten die Tiere selber aus.
Die Hühner versorgen uns die meiste Zeit des Jahres mit Eiern. Hähnchen und Erpel schlachten wir im Herbst. Wir essen selten Fleisch - und nur das von unseren eigenen Tieren.
Garten:
Gemüse baue ich an, soviel ich schaffe, ich mulche die Beete, bemühe mich um gute Pflanzen-Nachbarschaft. Tomaten gedeihen in Hochbeeten und Töpfen an der warmen Hauswand.
Ich sammle und trockne immer einen guten Wintervorrat Teekräuter. Im Herbst lagern wir Gemüse und Äpfel im Keller ein.
Die Versorgung der Tiere ist immer aktuell. Hühner und Enten morgens rauslassen und füttern, abends einsperren und frisches Wasser hinstellen. die Schafe bekommen regelmäßig ein neues Stück Wiese. Im Frühsommer (Mitte Mai, Anfang Juni) machen wir Heu: sensen, wenden, reinholen.
Im Winter müssen die Schafe täglich gefüttert werden.
Ein kleiner Bauwagen im Garten wartet darauf, als Gästequartier ausgebaut zu werden.
Im Herbst machen wir Holz: das trockene kommt in den Holzschuppen, neues wird gesägt, gehackt und gestapelt.
Es gibt auch immer wieder Baustellen am denkmalgeschützten Haus, zur Zeit sanieren wir eine Wohnung - für diese Wohnung suchen wir dann neue Bewohner, als Mitbewohner oder Gäste, die Interesse an Gemeinschaft und unserer Lebensweise haben, uns beim ökologischen Ausbau unterstützen oder die Wohnung für sich selbst ausbauen.
Internet access available
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Learning opportunities
Vegetable farming
Poultry farming
Sheep or goat farming
Wild foraging
Aromatic or medicinal plants, teas
Vegetable or fruit preservation
Beer, cider, wine, or juice making
Traditional crafts
Green Building
Renewable energy production
Methods or systems
Holistic management
Host type
Self-sufficiency property
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Hectares
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2
Acres