Hof im Schlaubetal
Brandenburg
Wir sind als junge Familie zurück auf den alten Vierseit-Hof der Großeltern gezogen und haben damit begonnen, ihn wieder zu einem bäuerlichen Hof aufzubauen. Wir bewirtschaften ca. 900m² Garten hinter dem Haus, haben viele Obstbäume auf einer 0,5ha großen Wiese und ca. 18ha Wald hier am und im Naturschutzgebiet Schlaubetal. Es gehören auch ca. 20ha Acker zum Hof, doch waren diese langfristig verpachtet. Der Pachtvertrag ist nun teilweise gekündigt und wir können die ersten 10,5ha selbst bewirtschaften. Nach Jahrzehnten des konventionellen Raubbaus am Boden, gönnen wir ihm aktuell eine erste Phase der Erholung mittels Gründüngung. Wir wollen dann nach und nach weitere Flächen aus der Pacht lösen. Zur Zeit bewirtschaften wir Garten, Obstwiese und Wald zur Selbstversorgung, doch befinden uns bereits im Aufbau eines Nebenerwerbsbetriebes. Wir haben zur Zeit noch keine Tiere auf dem Hof. Hauptsächlich, weil die baulichen Bedingungen nicht mehr zeitgemäß sind und den Tierwohlvorstellungen von heute nicht mehr entsprechen und desshalb vorher modernisiert oder völlig neue Stallungen gebaut werden müssen.
Die Vision ist ein ökologischer Gemischtbetrieb; d.h.:
- naturnahe Waldbewirtschaftung mit dem Umbau von Kiefernmonokultur auf einen resilienten Mischwald
- Nuss-, Obst- und Gemüseanbau für die Selbstversorgung + Verkauf via Kasse des Vertrauens
- (Ur-)Getreideanbau; für die Vermehrung und zum Brotbacken vor Ort
- Imkerei, so naturnah wie möglich in Oberträgerbeuten
- Kleintierhaltung (Legehennen im Mobilstall und Schafe für die Produktion von Wolle und Mist)
- Agroforstsysteme, die Nuss-, Obst- und Wertholzbäume mit Ackerbau, Imkerei und die Kleintierhaltung in Synergie bringen
Die Tätigkeiten bei uns sind:
Wir werden (abhängig von der Jahreszeit) gärtnern, d.h. aussähen, pflanzen, gießen, ernten..., wir werden die alten Obstbäume pflegen und zusätzliche anpflanzen, wir werden den Wald bewirtschaften, d.h. Sturmschäden beseitigen, fällen, spalten, sägen und neue Bäume anpflanzen und den Hof modernisieren (und entrümpeln).
Ich habe Ökolandbau im Hauptfach und Forstwirtschaft im Nebenfach studiert, selbst auf vielen unterschiedlichen Höfen gearbeitet und bin derzeit auch halbtags in einer Bio-Gärtnerei auswärts tätig, daher kann ich entsprechendes Wissen vermitteln.
Unsere Mahlzeiten:
Wir backen Brot für das Frühstück. Aktuell haben wir sechs verschiedene Getreidesorten, mit denen wir experimentieren:
-Lichtkornroggen
-Waldstaudenroggen
-Dinkel
-Rotdinkel
-Emmer
-Einkorn
Für das Mittag verwenden wir in der Saison möglichst viel Gemüse aus dem Garten. Das Abendmahl ist manchmal der Rest des Mittags, oder auch Brot, je nach gusto oder Situation. Wir leben selbst nicht vegetarisch oder vegan, ernähren uns aber recht fleischarm und können uns auf vegetarische oder vegane Gäste gut einstellen.
Die Unterbringung:
Wir können ein Gästezimmer, einen Wohnwagen oder für Hartgesottene auch ein Zelt anbieten.
Das Gästezimmer ist in einem eigenen Teil des Hauses, mit Blick auf den Garten.
Da es dort ein eigenes Bad gibt, kann man es als ganze Gästewohung nutzen; somit gibt es eine geräumige Rückzugsmöglichkeit.
Es ist also auch für Familien leichter, mit Kindern zu kommen, worüber wir uns sehr freuen. :-)
Der gemütliche Wohnwagen steht auf der Obstwiese. Für die kalte Jahreszeit ist er aber nicht zu empfehlen, da er normalerweise nicht beheizt wird.
So könnte ein Hoftag aussehen:
Die Aufgaben auf dem Hof sind vielfältig und daher auch jeder Tag anders. Es gibt z.b. keine Milchtiere, die den Tag gut vorstrukturieren würden. Daher wird jeder Tag neu besprochen und geplant. Wir planen alles gemeinsam und packen dann auch gemeinsam an. Üblicher Weise gibt es eine "Dauerliste" mit ToDo'S und eine Liste mit aktuellen Projekten aus denen wie aus einem Menü gewählt werden kann. Die Vormittage können eher mit Jule gestaltet werden und gehen aktuell in Richtung Ordnung und Struktur aufbauen, sowie Gartenarbeit (eher im Sommerhalbjahr). Die Nachmittage können mit Philipp verbracht werden und umfassen eher Wald/Holz (im Winterhalbjahr), Bauen/Basteln/Reparieren und auch die Gartenarbeit.
Freizeitaktivitäten bei uns:
Das Dorf liegt im Schlaubetal, in welchem man super wandern und radfahren kann. In der Nähe gibt es Bademöglichkeiten (Müllroser See und Schervenzsee), Einkehrmöglichkeiten (Eiswagen, Dorfkrug, Ragower Mühle, Forsthaus Siehdichum, Langhaus Krügersdorf) und eine Marina in Müllrose mit Bootsverleih.
Bei uns zuhause wird gerne gekocht, gebacken und gewerkelt. Wir tauschen uns dabei aus und rekapitulieren den Tag und seine Ereignisse. Oder wir setzen uns gemütlich an die Feuerschale und philosophieren über das Sein. Außerdem haben wir eine tolle Spielesammlung und machen auch gerne einen Filmabend mit Beamer. Wir interessieren uns auch für Selbstverteidigung und Bushcraft/Survival und können uns gerne zusammen austoben und Neues ausprobieren.
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Learning opportunities
Vegetable farming
Fruit or nut farming
Viticulture
Forestry
Wild foraging
Seed saving or production
Vegetable or fruit preservation
Bakery
Renewable energy production
Mechanics / tools / technology
Methods or systems
Biological pest control
Holistic management
Permaculture
Host type
Self-sufficiency property
28.5
Hectares
|
70.4
Acres
Philipp
Member since 2023
Languages spoken:
English, German
Sun
Mon
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Wed
Thu
Fri
Sat
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Brandenburg
Bahnhof Mixdorf
Reviews
Lakshmi Priyanka
Germany
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May 2026
Dear Phillip and family..
Thanks for the time!! I had a blast..learning from you, helping you guys in the farm..planting, removing weeds, prepping the land and the farm!!, harvesting..discovering the places around.. the forest and the nature and above all.. sharing meals, thoughts, ideologies..discussing different topics 😅 all i can say is my first woofing experience has been so so fun!! Thanks again for making it special ..hopefully see you guys again..!
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Isabelle
Germany
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May 2026
Ich habe ein verlängertes Wochenende bei Jule, Philipp und dem kleinen Henni verbracht und hatte eine wirklich schöne Zeit. Die drei sind super lieb und ich habe mich sehr willkommen und wohl gefühlt - auf dem Hof, in meinem Zimmer und als temporäres Familienmitglied.
Wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten die meiste Zeit draußen arbeiten: Gemüse anpflanzen, Unkraut jäten, Beete vorbereiten, ... Es gab einiges zu tun, aber es war nie stressig. Außerdem konnte ich immer mitentscheiden, was ich machen wollte, und ich habe für meine Mithilfe viel Wertschätzung erfahren.
Wir haben eine Wanderung inklusive Kuchenpicknick gemacht, Räder für eigene Ausflüge bekommen, Brot gebacken, gegrillt, ... Ich habe die Zeit in Mixdorf sehr genossen, viel dazugelernt und hoffe, dass ich bald ein zweites Mal kommen kann.
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Beate
Germany
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October 2025
Mein 13-jähriger Sohn und ich haben sehr inspirierende und schöne 5 Tage auf dem Hof verbracht. Die Arbeiten reichten vom Unkraut jäten und Kartoffeln sortieren über Holz machen und Äpfel ernten bis hin zur Baum- und Kompostpflege, waren also absolut abwechslungsreich. Toll fanden wir, dass es stets eine große Auswahl an möglichen Arbeiten gab und unsere Gastgeber uns komplett frei jeden Tag neu die Wahl ließen, welcher Aufgabe wir uns widmen wollten. Jeweils abends besprachen wir gemeinsam den Ablauf des nächsten Tages – hier gab’ es auch für persönliche Wünsche oder Bedürfnisse, sei es zu Essenszeiten oder dem Wunsch mal auszuschlafen, immer genug Raum. Der Austausch und die Gespräche mit den beiden über viele verschiedene Themen bei Tisch und beim gemeinsamen Werkeln war sehr bereichernd für uns. Wir haben es genossen, ganz nebenbei beim gemeinsamen Tun auch eine Menge von den beiden zu lernen – über das Leben von Hirschkäferlarven und Nashornkäfern, Waldbewirtschaftung und Gemüseanbau bis hin zur Kompostkultur. Neben dem Mithelfen hatten wir noch viel Freizeit, in der wir mit dem Rad die Gegend erkundet oder mit unserem wwoof-host einen wunderschönen Waldspaziergang gemacht haben. Es war definitiv eine superschöne zweite Mama-Sohn-wwoofing-Erfahrung, die Lust auf mehr gemacht hat.
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Luise
Germany
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September 2025
Die Zeit auf dem Hof bei Philipp und Jule war total herzlich! Zwischen Unkraut ziehen, Traktor überprüfen und zur Werkstatt bringen, Gewächshaus bespannen, Apfelernte, Obstbäume nummerieren und Brot backen gab es ganz viel Zeit für tolle Gespräche, Anekdoten und Freiraum.
Der Alltagsrhythmus war entspannt, Bedürfnisse wurden nicht übergangen und beim Abendessen wurde der nächste Tag besprochen.
Das Miteinander war sehr rücksichtsvoll, besonders schön fand ich, wie achtsam und geduldig Jule und Philipp sind. Ich hatte bei der Arbeit nie das Gefühl, unter Druck zu stehen oder irgendwas falsch zu machen.
Einen besseren wwoofing-Start hätte ich mir nicht wünschen können- ich hatte ein paar großartige Tage mit sehr lieben Menschen (und Katzen) & kann den Hof von Herzen weiterempfehlen! :D
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Thomas
Germany
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August 2025
Lieber Philipp, liebe Jule u lieber Henni, wir waren das erste Mal mit unserer kleinen Tochter (3) wwoofen, was bei und mit euch eine ganz wunderbare Erfahrung war. Ihr habt euren Lebensraum für uns geöffnet, eure Gedanken, euer Wissen und eure Freude und Begeisterung für euer großes Projekt mit uns geteilt. Wir haben in den 5 Tagen Holz gemacht, etwas Gartenarbeit verrichtet, ein paar Lagerregale aufgebaut und hatten gemeinsame Familienzeit mit Lagerfeuer, Spielereien, leckeren Gerichten u köstlichem selbstgebackenem Brot und anregenden Gesprächen. Wir hatten ein Zimmer mit einem Doppel- und einem Einzelbett und einem eigenen Bad, was für uns als Familie ein toller Rückzugsort war. Ihr seid sehr hilfsbereite, rücksichtsvolle und angenehme Gastgeber. Es war eine sehr schöne Zeit mit euch. Lieben Dank!!
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Laura
Germany
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August 2025
Lieber Philipp und liebe Juliane, vielen Dank für die abwechslungsreichen Tage bei euch! Wir konnten das erste Mal Holz an der Maschine spalten, haben den Garten mit gepflegt, ein Gewächshaus mit Folie bespannt und haben einen sehr interessanten Waldspaziergang mit Philipp gemacht. Kaum zu glauben, wie viel in ein paar Tage passt und dass auch noch Zeit war, die Seen in der Nähe zu besuchen. Wir haben viel durch euch gelernt und gesehen! So großzügig, wie Philipp sein umfangreiches Wissen teilt (Geschichte, Landwirtschaft, Wald, Imkerei uvm.), so offen ist auch eure Gastfreundschaft. Wir durften im Rhythmus eures Alltags dabei sein und haben uns deswegen sofort als Teil des Hofs gefühlt. Wir wünschen euch, dass euch der Aufbau eures Hofs weiterhin so viel Erfüllung bringt, wie wir es erlebt haben.
Lieber Henni, vielen Dank, dass du uns dein zu Hause gezeigt hast, wir mit dir spielen und Quatsch machen konnten.
Habt alle zusammen einen schönen und erntereichen Sommer!
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