Biotop-Schäferei
Niedersachsen
Sorry, we can`t host English speakers. We just don`t speak good enough English!
Über den Naturschutz sind wir zur Schäferei gekommen. Unsere Leidenschaft gilt dem Erhalt der vom Aussterben bedrohten Schafrassen Skudden und Weiße Gehörnte Heidschnucke sowie dem Erhalt und der Entwicklung von Biotopflächen. Wir sind anerkannte Stammzucht des Landesschafzuchtverbandes Niedersachsen.
Organic methods: Keine Herbizide, Pestizide, Fungizide, keine Düngung. Biotoppflege und deren Entwicklung.
Im Mai: "Lammzeit" Unsere Schafe lammen in der freien Natur. Bei uns werden also nicht im Akkord Ablammbuchten gebaut. Dafür erfordert die Lammung in freier Natur aber eine engmaschige Kontrolle! Bei diesem Gebrtenstil haben die Zibben sich von der Herde abzusondern und in Ruhe ihren Nachwuchs zu gebären. Sie gehen erst dann wieder in die Herde, wenn die Mutter-Kindbindung sitzt. Bei den Skudden wacht idealerweise sogar der Bock unter der Geburt. Gerade die Skudden wären höchst empört, wenn man ihnen unter der Geburt zu nahe käme. Sie können das alleine und wissen das auch. Aber auch bei natürlichen Geburten kann mal ein Lamm ungünstig liegen oder aber ein extrem seltenes Versagen der Mutterinstinkte auftreten. Selbst wenn alles "glatt" läuft und außer einem Pott Kaffee und ein zufriedener Blick in die Runde kaum was zu tun bleibt: In der Herdbuchzucht müssen die Lämmer markiert werden. Weil Skudden so winzige Öhrchen haben, werden sie als wandelnde Graffitis besprüht. So kann die Zuordnung zur Mutter erfolgen bis schließlich die Ohrmarken gesetzt werden. Eine solche Markierung ist nur in den ersten Lebensstunden möglich. Danach sind die Lämmer zu schnell ;-) Ausnahmen von diesen Regeln: Wenn wie 2021 eine Schneelage mit bitterkalten Temperaturen ansteht, wird aufgestallt.
Ganzjährig freuen wir uns über Euren Besuch! Zu lernen, zu tun... das geht immer. Ob es im Mai die Handschur ist, im Juni die sommerlichen Arbeiten wie das Aussensen von Adlerfarn, die Betreuung der Zuchtgruppen ect. Ab August werden die ersten Lämmer verkauft und die ersten Früchte wollen verarbeitet werden. Ab Oktober geht die Pflegesaison los: Rückschnitt der Hecken. Nicht mit Schnetzeldischnetz-Maschinen, sondern mit der Motorsäge und den Astscheren inkl. Aufschichten zu Benjeshecken. Naturschutz liegt uns schwer am Herzen. So fallen dort auch immer wieder Arbeiten an, die mitdem eigentlichen landwirtschaftlichen Betrieb recht wenig zu tun haben. So versucen wir Trockenmauern wieder freizustellen und Draht abzubauen. Dort kennen wir auch keine Grenzen. Geht der Draht im Wald weiter... wird er auch dort beseitigt. Weg mit dem Müll!
Hinweis: Der Solling ist ein Mittelgebirge! Ebene Flächen sind eher selten. Schafe müssen immer etwas zu fressen haben. Da wir 365 Tage draussen sind, muss auch immer wieder gezäunt werden. Eine gewisse Trttfestigkeit und Fitness sollte daher mitgebracht werden.
Unser Hof sucht dauerhaft eine Hofnachfolge!
Internet access available
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Learning opportunities
Sheep or goat farming
Food justice / sovereignty
Host type
Production farm
19.9
Hectares
|
49.2
Acres
Sabine
Member since 2021
Languages spoken:
German
Sun
Mon
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Wed
Thu
Fri
Sat
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Niedersachsen
Einbeck oder Holzminden
Reviews
Annalena
Germany
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June 2026
Ich habe die Zeit bei Sabine und Frank im schönen Solling sehr genossen. Ich habe mich sehr Willkommen gefühlt.
Sie haben mir viel erklärt und gezeigt, so konnte ich einiges über Landschaftspflege mit Schafen im Solling lernen. Diese Arbeit ist so wichtig, um seltene und gefährdete Pflanzenarten und Lebensräume zu erhalten.
Ein Highlight waren natürlich auch die Lämmchen. Die Flachenlämmchen konnte ich auch füttern. Außerdem war es auch sehr schön einfach mal die Schafe zu beobachten. Jedes Schaf hat seinen ganz eigenen Charakter.
Oft haben wir Abends auch noch was zusammen gespielt. Das hat auch viel Spaß gemacht :)
Ich kann einen Aufenthalt auf jeden Fall empfehlen. Gerne komme ich mal wieder!
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Gesa
Germany
•
May 2026
Es war mein erster Einsatz im Rahmen von Wwoof. Mit Schafen kannte ich mich auch nicht aus. Ich war eine Woche bei den Solling-Schafen und habe sehr viel gelernt. Über die Tiere, aber auch über Naturschutz, die mühevolle Arbeit und die Bürokratie, die die Arbeit mit sich bringt, sowie den schwierigen Markt mit Schafprodukten. In der Zeit, in der ich da war, wurden Schafe geschoren, Lämmer geboren, und es gab eine Co-Wwooferin. Unsere Hauptaufgabe bestand darin, Weiden einzuzäunen, abzuzäunen und die Schafe auf unterschiedliche Art umzuweiden. Zudem mussten wir ständig die Schafe zählen, was sich als schwieriger erwies als gedacht. Es mussten aber auch Pflanzen bestimmt und Lämmer mit der Flasche gefüttert werden. Insgesamt hatte ich eine sehr gute, interessante und abwechslungsreiche Zeit. Die Landschaft dort ist sehr schön, das Dorf abgelegen, der Raps blühte. Es gab zwei alte Schafrassen, die eine ist vom Aussterben bedroht. Manche Schafe ließen sich kraulen, insgesamt als Herde waren die Tiere irgendwie witzig und alle einzeln doch auch unterschiedlich. Ich habe für zwei Schafe Patenschaften übernommen. Ich war sehr gut untergebracht und die Schäfer haben sich sehr um uns bemüht. Abends wurde gespielt. Auch einen Ausflug nach Einbeck haben wir gemeinsam unternommen. Vielen Dank!
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Romy
Germany
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May 2026
Ich war im Mai bei Euch und werde diese wunderbare und lehrreiche Zeit nie vergessen. Euer Umgang mit den Schafen ist unvergleichbar. Ihr steckt so viel Arbeit, Achtung und Liebe in Eure Schafzucht, schützt dabei eine aussterbende Rasse und die Umwelt - nicht nur die vielen Wiesen, sondern auch die Natur in den angrenzenden Wäldern. Vielen herzlichen Dank für diese Erfahrung und Euren sehr wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Alles Liebe und Gute. Romy
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Antonia
Germany
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April 2026
Ich habe hier eine tolle Woche im Solling verbracht. Es hat mir große Freude gemacht, einen Einblick in die Naturschutzschäferei zu bekommen und gemeinsam verschiedenste Aufgaben zu erledigen, wie umzäunen und Schafe umstellen. Die ersten Lämmer des Jahres habe ich auch mitbekommen :) Der Solling ist mit seinen Tälern und Bächen wirklich wunderschön, auch wenn das manchmal ganz schön viel bergab und bergauf laufen bedeuten kann und körperlich durchaus anstrengend sein kann. Bei Sabine und Frank wird man wirklich sehr herzlich aufgenommen und es herrscht eine sehr gemeinschaftliche Atmosphäre. Während meiner Zeit dort, waren auch noch andere Wwoofer da und wir waren eine nette Runde. Auch fachlich war es für mich wirklich spannend und es wurde sich große Mühe gegeben meine ganzen Fragen zu beantworten.
Viele liebe Grüße
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Maike
Germany
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April 2026
Moin aus Leer/Ostfriesland ihr Lieben,
ich war zum allerersten Mal wwoofen - wurde von Sabine sozusagen akquriert - und habe eine Woche im Solling verbracht. Alles, was Sabine in ihrer Beschreibung zu Arbeit, Lage und den Tieren schreibt, kann genau wörtlich genommen werden: anstrengendes Gelände, wunderbare selbstständige Tiere (in meiner Woche kamen die ersten beiden Schnuckenlämmchen), immer was zu tun, immer draußen sein. Ich habe gelernt, wie man Zäune abbaut und neu setzt, viel über Natur- und Landschaftsschutz gehört und gesehen und eine klitzekleine Ahnung davon erhalten, wie viel an Regularien, Vorschriften und Gesetzesvorlagen es den beiden begeisterten Schäfern schwer macht, das zu tun, was ihnen am Herzen liegt: sich um die Tiere und die Natur kümmern.
Sabine backt zudem noch das Brot selbst, kocht jeden Mittag ein warmes Essen und werkelt im Hintergrund unsichtbar dies und das, damit alles läuft.
Abends wurde gemeinsam gespielt, und meist war um 21 Uhr Bettzeit, da war nach dem langen Tag draußen auch angemessene Müdigkeit.
Unterschätzt habe ich die Strecken, die von Weide zu Weide mit dem Auto zurückgelegt werden müssen. Nachdem ich die Geographie des Solling aber mal begriffen hatte, was das auch klar.
Ganz lieben Dank für diese erste eindrückliche Woof-Erfahrung an euch beide.
Herzliche Grüße von Maike
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Rolf
Germany
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April 2026
Wir – Kira & Rolf – hatten eine ganz tolle, erlebnisreiche Woche auf dem Sollinghof. Wir wurden von Sabine direkt sehr herzlich aufgenommen und konnten über die Tage bei so vielen unterschiedlichen Aufgaben mitmachen: Zäunen & Abzäunen, Schafe umtreiben, neues Weideland schaffen, Bäume pflanzen, Trockenmauer pflegen und wir haben sogar einen Steinhaufen für Eidechse & Co. angelegt.
Als wir ankamen, lag noch Schnee auf den Weiden – gefahren sind wir bei Sonnenwetter – auch eine Bandbreite vom Leben mit den Schafen das ganze Jahr über draußen. Es gab so viel zu lernen über die Heidschnucken & Skudden, über die Zusammenhänge in der hiesigen Natur – Sabine hat uns sehr beeindruckt mit ihrem breiten Wissen darüber.
Vielen Dank, dass wir diese Woche ein Teil des Teams sein durften!
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